Freitag, 3. Oktober 2014

Avalanche: Berra mit weiterer Glanzleistung


Gemäss Website der Colorado Avalanche: Der beste Spieler der Vorbereitungsphase war Reto Berra. Der 27 jährige Schweizer Back-up Torhüter scheint mehr als bereit für die neue Saison.

Berra zeigte in der Tat im September und frühen Oktober brilliante Spiele und stoppte Puck nach Puck. Sein Coach Patrick Roy zeigte sich sehr zufrieden: "Berra gab uns vor allem im ersten Drittel die Chance im Spiel zu bleiben. Im zweiten und dritten Drittel wurde unser Spiel dann besser. Es gab viele Leute die ein Fragezeichen hinter die Person von Reto Berra stellten und er hat sich das wirklich zu Herzen genommen und im Sommer hart an sich gearbeitet. Ich bin glücklich zu wissen, dass Berra bereit ist, wenn Varlamov aussetzen wird."

Der Bülacher wehrte alleine in den ersten 20 Minuten 20 Versuche des amtierenden Stanleycup Siegers ab. Bis und mit Overtime kamen 23 weitere Abschlüsse der Kings dazu, wovon er nur einen Schuss passieren lassen musste. "Reto spielte eine tolle Vorbereitungsphase. Er hat wirklich tolle Fortschritte während des Sommers gemacht", lobte auch Gabriel Landeskog, Captain der Avalanche, den Schweizer Nati-Keeper.

Das Spiel gegen die Los Angeles Kings ging trotz Berras Glanzleistung 2:1 nach Penaltyschiessen verloren. Das Spiel zeigte wiederum auf, an was es der Mannschaft aus Denver in erster Linie fehlt: Das Toreschiessen. So schaffte der letztjährige Playoff-Teilnehmer in den letzten Testspielen nie mehr als ein Tor, eindeutig zu wenig, um in der NHL vorne mitzuspielen.

Flyers: Streit in beachtlicher Frühform


Der routinierte Schweizer Verteidiger im Dress der Philadelphia Flyers befindet sich in beachtlicher Frühform. Nachdem sich Streit bereits in den letzten Testspielen mit einigen Skorerpunkten in Szene setzen konnte, erzielte er vergangene Nacht im Auswärtsspiel gegen die Washington Capitals den 1:0 Führungstreffer. Das Spiel endete mit einem 3:2 Sieg nach Penaltyschiessen für die Hauptstädter aus Washington.

Streit wurde wie üblich an der blauen Linie von Bellemare angespielt und traf dann mittels Slapshot an seinem Mitspieler Akeson vorbei ins Tor. Jason Akeson vor dem Tor nahm Torhüter Peters perfekt die Sicht, weshalb das Streit Geschoss unhaltbar ins obere rechte Eck zischte.

Streit stand auch beim zweiten Tor der Flyers auf dem Eis und beendete das Spiel nach knapp 21 Minuten Eiszeit mit einer +2 Bilanz. Der Schweizer schoss zudem drei weitere Male aufs Tor der Capitals.

Streit zeigte sich nach dem Spiel mit seiner aber auch der Leistung des Teams zufrieden. "Mir persönlich läuft es um einiges besser als letzte Saison um die selbe Zeit. Letztes Jahr war alles neu und dieses Jahr komme ich nach dem Sommer zurück ins Team und kenne bereits das ganze Umfeld etc..". Auf die Frage, ob das Team bereit ist für die Saison antwortete Streit: "Wir haben eine gute Preseason gespielt aber schlussendlich bedeutet das nichts. Die Regular Season ist eine komplett andere Geschichte. Ich bin aber optimistisch, denn das Spiel im Team funktioniert immer besser. Wir haben heute eine defensiv solide Leistung gezeigt und auch die Stürmer arbeiten toll nach hinten."

Testspielresultate der Nacht

New Jersey Devils - New York Islanders 2:1 n. P.
(Devils mit Brunner 1 Assist)

Washington Capitals - Philadelphia Flyers 3:2 n. P.
(Flyers mit Streit 1 Tor)

Florida Panthers - Tampa Bay Lightning 0:3

St. Louis Blues - Minnesota Wild 1:4
(Wild mit Niederreiter)

Calgary Flames - Winnipeg Jets 4:2
(Flames mit Bärtschi, ohne Hiller, Diaz)

Edmonton Oilers - Vancouver Canucks 1:2
(Canucks mit Sbisa)

Colorado Avalanche - Los Angeles Kings 1:2 n. P.
(Avalanche mit Berra, 42 Paraden (!))

Donnerstag, 2. Oktober 2014

Habs: Andrighetto in die AHL

Trotz auffälliger und sehr guter Leistungen in den Vorbereitungsspielen der Montreal Canadiens, hat das Management der Kanadier entschieden, den Schweizer zurück ins AHL Team zu den Hamilton Bulldogs zu schicken.

Flyers: Streit mit mehr Verantwortung


Die Philadelphia Flyers haben in ihrer Organisation einige junge, talentierte Verteidiger, welche alle früher oder später in die Fussstapfen von Veteranen wie Andrew MacDonald und Mark Streit treten wollen. Bis es soweit ist, ist die Verantwortung in der Defensive der Flyers auf wenige Schultern verteilt. 

Gerade deshalb wird die Rolle von Mark Streit nächste Saison noch wichtiger, als sie bisher schon war. Besonders auch weil er nach dem Rücktritt von Philly Urgestein Kimmo Timonen nun unbestritten über den härtesten Slapshot im Kader der Flyers verfügt. 

"Wenn man in ein neues Team kommt ist es für einen Spieler nicht einfach sich einzufügen und auch Streit hat eine Weile gebraucht, bis er seinen Platz im Team gefunden hat.", erklärt sein Coach Craig Berube. "Schlussendlich war er aber ein sehr wertvoller Spieler." 

"Mark spielt extrem viel sowohl im Powerplay, wie auch bei 5 gegen 5. Er ist körperlich kein grosser Spieler, verteidigt aber sehr geschickt mit dem Stock und je länger die Saison dauerte, desto besser konnte er das Spiel lesen und seine Lücken schliessen.", führt er weiter. 

In der NHL hat sich gezeigt, dass ein Team einen Leader in der Verteidigung braucht, welcher in der Lage ist, das Spiel während 27-29 Minuten Eiszeit zu dominieren. Da den Flyers dieser Defensivstar fehlt, wurde die Organisation in der vergangenen Saison als zu langsam kritisiert. Doch der differenzierte Blick auf die Mannschaft zeigt, dass mindestens fünf Topverteidiger im Kader stehen. Der Coach hat zudem die Möglichkeit in jedem Verteidigerpaar einen Kreativspieler mit einem Defensivverteidiger zu kombinieren. 

Streits Leaderqualitäten sind für den Erfolg der Flyers matchentscheidend.  "In einem neuen Team und einem neuen Umfeld hat es für mich eine Weile gedauert, bis ich mich eingelebt habe. Zum Ende der letzten Saison war ich jedoch mit meinem Spiel grundsätzlich zufrieden - nur das Resultat hätte noch besser sein können. Ich mag es Verantwortung zu übernehmen und nachdem Kimmo Timonen mit seinem Rücktritt eine grosse Lücke hinterlassen hat, ist es umso wichtiger, dass die anderen Spieler einen zusätzlichen Schritt nach vorne machen." 

Bärtschi entfaltet sich auf und neben dem Eis


Physisch hat sich Sven Bärtschi über die vergangen drei Jahre drastisch verändert.

Als er in der Saison 2011/2012 durch einen Not-Recall von den Junioren zu seinen ersten Einsätzen bei den Calgary Flames kam, sah der schmächtige Flügel neben all den Profis wie ein kleiner Knabe aus. Bärtschi war zwar technisch Stark, war jedoch physisch noch lange nicht erwachsen.

Über die vergangenen Jahre hat Bärtschi merklich an Muskeln zugelegt, was es für seine Gegenspieler bedeutend schwerer macht, ihn von der Scheibe zu trennen. Auch mental hat sich Bärtschi weiterentwickelt.

Die Überschwänglichkeit und Leidenschaft, welche Spieler in die NHL bringen sind immer noch da, doch neben diesen Eigenschaften ist bei Bärtschi eine weitere Eigenschaft dazugekommen, welchen vielen Rookies am Anfang ihrer Karriere noch fehlt: Ausgeglichenheit.

Viel mentale Qualität hat Bärtschi auch in schweren Zeiten erlernen müssen. Er kämpfte sich durch Verletzungen und musste mehrmals eine Rückstufung in die AHL verkraften.

"Die vergangenen Jahre stellten für mich einen guten Lernprozess dar", erklärt Bärtschi. "Es wäre nicht gut, wenn ich in dieser Zeit nicht erwachsener geworden wäre. So ist das wichtigste, was ich aus den letzten Jahren mitnehme die mentale Stärke ist. Durch solche Zeiten zu gehen ist für einen jungen Spieler nicht leicht. Das musste ich lernen."

"Jetzt verstehe ich das Spiel bedeutend besser. Dass es auf dem Eis da draussen noch auf weitere Dinge ankommt, als einfach gut zu spielen."

Ein wichtiger Teil seiner Arbeit war, jeden einzelnen Aspekt seines Spiels aufzuarbeiten und zu analysieren.

"Ich habe an meiner gesamten Spielweise gearbeitet. Ich habe tonnenweise Videos geschaut und analysiert, wie mein Spiel von aussen aussieht. Natürlich ist es immer etwas anderes, wenn man dann wieder auf dem Eis steht aber ich lasse jetzt jedes Spiel von mir filmen und probiere dann jedes Mal neue Rückschlüsse aus den Aufnahmen zu ziehen." erklärt Bärtschi.

"Auf dem Eis fühle ich mich nun viel besser. Ich bin nicht mehr so nervös, wenn ich an die Scheibe komme und einen guten Entscheid zu treffen fällt mir mittlerweile viel einfacher."

Einen grossen Fortschritt hat Bärtschi auch in seinem Defensivspiel gemacht. In seiner Juniorenzeit war Bärtschis Fokus rein Offensiv. Nun, wo er bei den Profis engagiert ist, musste er feststellen, dass defensive Stabilität ein absolutes Muss ist.

"Als Spieler darf es für dich keine Rolle spielen, wenn du in der letzten Minute aufs Eis kommst, ob du mit einem Tor vorne oder hinten bist. Du musst eine gute Linie zwischen offensiver Kreativität und defensiver Stabilität finden. Natürlich bin ich in erster Linie ein Offensivspieler aber es gibt gewisse Dinge, die man einfach tun muss. Und ich will diese Dinge tun."

Obwohl Bärtschi zufrieden ist mit den Schritten die er bereits hinter sich hat, will er nicht aufhören, an sich zu arbeiten. Bärtschi ist sehr selbstkritisch und wird nicht aufhören an sich zu arbeiten und seine Feinabstimmung zu verbessern.

"Ich will nicht einfach gut sondern einer der besten sein. Nur diese Einstellung bringt einem weiter. Ich muss weiterhin nicht nur offensiv, sondern auch defensiv besser werden. Um dies zu erreichen muss ich als Eishockeyspieler an sich weiter wachsen."

Text: Calgary Flames, Originaltext

Habs: Andrighetto überzeugt weiter


In Chicago trafen die Blackhawks vergangene Nacht in einem Original 6 Derby auf die Montreal Canadiens. Sven Andrighetto überzeugt dabei im Dress der Kanadier weiter. In knapp 15 Minuten Eiszeit schoss der Zürcher drei Mal aufs Tor und zeigte auch sonst ein auffälliges Spiel. 

Seine beste Aktion hatte Andrighetto ganz am Anfang des 3. Drittels als er Chicago Verteidiger Rozsival die Scheibe abluchste, aufs Tor zog und dort seinen Sturmpartner De la Rose anspielte. Dieser scheiterte an Torhüter Raanta, welcher mirakulös parierte. Eine tolle Aktion der drei beteiligten Spieler. 

Weitere Schweizer kamen in der Nacht auf heute nicht zum Einsatz. 

Mittwoch, 1. Oktober 2014

Jets: Ehlers trifft zum ersten Mal


Nikolaj Ehlers trifft in einem ausgeglichen Spiel gegen die Ottawa Senators. Die Winnipeg Jets gewannen die Partie mit 2:1.

Bereits Mitte des ersten Drittels gingen die Jets durch einen gezielten Schuss ins obere Eck von Jim Slater in Führung. Bereits bei diesem Tor stand Ehlers auf dem Eis, trug jedoch keinen wesentlichen Teil dazu bei.

Im zweiten Drittel war es dann soweit, durch ein aggressives Vorchecking konnte Nikolaj Ehlers den Senators Verteidiger Patrick Wiercioch zu einem Fehlpass im eigenen Drittel zwingen, welcher direkt auf der Schaufel von Nicolas Petan landete. Danach ging alles schnell. Durch eine Tic Tac Toe Passkombination über Matt Halischuk kam die Scheibe zu Nikolaj Ehlers und dieser konnte den Puck ins praktisch leere Tor versenken.

Den Senators gelang daraufhin eine Reaktion in der 35. Spielminute durch ein Konter, welcher nach einer weiteren guten Chance von Ehlers in die Wege geleitet wurde. Buddy Robinson zog alleine auf Ondřej Pavelec los und trickste diesen mit einer gelungen Körpertäuschung aus.

Da danach kein weiteres Tor mehr fiel, konnten die Winnipeg Jets einen weiteren Sieg in der Preseason verbuchen und Nikolaj Ehlers kam auf knapp 15 Minuten Eiszeit, ging mit einer +1 Bilanz vom Eis und wurde zum zweitbesten Spieler des Abends gewählt.

Text: Fabian Strahm

Flames: Hiller mit 28 Paraden zum Shutout

In einem hochklassigen Duell zweier starker Schweizer Torhüter gewann das Team von Jonas Hiller (Calgary Flames) gegen die Mannschaft von Reto Berra (Colorado Avalanche) mit 2:0.

Beide Schweizer Nationaltorhüter zeigten eine vorzügliche Leistung. Während Hiller mit seinem Shutout den Sieg zu Gunsten seines Teams aus Alberta sicherte, musste sich Berra einmal bezwingen lassen.

Reto Berra, welcher diese Saison die Backup Rolle bei den Avalanche besetzen wird, zeigte wie schon in seinem letzten Einsatz einige tolle Saves. Erwähnenswert sei etwa eine Rettungstat gegen Joe Colborne im ersten Drittel, als er seinen rechten Schoner ausfahren konnte und so verhinderte, dass er vom Calgary Spieler umspielt wurde. Eine weitere schöne Parade folgte im zweiten Spielabschnitt als Jirj Hudler seinen Mitspieler Sean Monahan vor dem Tor anspielen konnte und dieser Berra zu einem Big Save mit der Fanghand zwang.

Auf der anderen Seite zeigte Hiller ein Grundsolides Spiel ohne jemals eine kleinste Unsicherheit zu zeigen. Seine beste Aktion hatte der Appenzeller im letzten Spielabschnitt als er erst den Abschluss von Andrew Aggostino abwehrte und dann den Nachschuss von Michael Schuhmacher (nicht der Formel 1 Pilot) auf spektakuläre Art und Weise mit dem Schoner entschärfte.

Ebenfalls zum Einsatz kamen die beiden Schweizer Feldspieler der Calgary Flames. Raphael Diaz erhielt über 21 Minuten Eiszeit und verzeichnete eine neutrale Bilanz, Sven Bärtschi kam auf knapp 16 Minuten Eiszeit, schoss einmal aufs Tor und kam auf eine +1 Bilanz.

Flyers: Streit mit zwei Assists


Knapp eine Woche vor Saisonstart geht das Testen der NHL-Teams langsam aber sicher in die entscheidende Phase. Das Team von Mark Streit, die Philadelphia Flyers empfing in der Nacht auf heute den letztjährigen Stanleycupfinalisten die New York Rangers.

Beim 4:2 Sieg der Flyers steuerte der Schweizer Routinier, welcher mit knapp 20 Minuten Eiszeit am drittlängsten seines Teams eingesetzt wurde, 2 Assists bei. So hielt der Schweizer beim 2:1 Führungstreffer die Scheibe mit einer schönen Drehung um die eigene Achse in der Angriffszone und spielte den Pass auf Jason Akeson, welcher Nicklas Grossmann zur 2:1 Führung (Schuss von der blauen Linie) bediente. Beim 3:1 spielte Streit seinen Mittspieler Matt Read mit einem herrlichen öffnenden Pass durch das ganze Angriffsdrittel hindurch an. Dessen Schuss wurde Wayne Simmonds unhaltbar abgelenkt. Im letzten Drittel erhielt Streit eine kleine Strafe für Halten. Er verliess das Eis mit einer +1 Bilanz.

Dienstag, 30. September 2014

Canucks: Schweizer Verteidiger mit viel Eiszeit


Die beiden Schweizer Verteidiger Luca Sbisa und Yannick Weber empfingen vergangene Nacht mit ihrem Team aus Vancouver die Arizona Coyotes zu einem weiteren Preseason-Spiel. Dabei erhielten beide über 20 Minuten Eiszeit. Während Luca Sbisa bei der 2:4 Niederlage das Eis mit einer negativen -1 Bilanz verliess, konnte sich Weber eine neutrale Bilanz gutschreiben lassen, erhielt jedoch im zweiten Drittel eine zwei Minuten Strafe für Beinstellen, welche Arizona zur 3:1 Führung ausnützen konnte.

Sbisa stand am Ursprung des 1:0 Führungstreffer seiner Canucks als er einen Pass der Coyotes abfangen konnte und so den Angriff zum Tor einleiten konnte. Beim 2:1 Gegentreffer agierte Sbisa unglücklich indem er den Abpraller eines Big Saves von Ryan Miller genau an den Schlittschuh erhielt und so mittels Eigentor die Führung für die Mannschaft aus Arizona erzielte.


Preds: Josi und Fiala im Einsatz

Die Nashville Predators feilen weiterhin an ihrer Vorsaisonform. Gegen die Columbus Blue Jackets setzte es jedoch eine 0:3 Heimniederlage ab.

Im Dress der Preds im Einsatz standen auch die beiden Schweizer Roman Josi und Kevin Fiala. Währenddem Josi mit knapp 25 Minuten am zweit meisten Eiszeit aller Spieler seiner Mannschaft erhielt, musste sich Fiala mit etwas mehr als 10 Minuten Zeit auf der rutschigen Unterlage begnügen. Josi verzeichnete eine -1 Bilanz und musste zu Ende des ersten Drittels eine zwei Minuten Strafe absitzen. Fiala verliess das Eis mit einer ausgeglichenen Bilanz und hatte keine auffälligen Aktionen.

Montag, 29. September 2014

Wild: Niederreiter nicht im Aufgebot

Nino Niederreiter steht für das Spiel seiner Minnesota Wild von heute Abend gegen die Pittsburgh Penguins nicht im Aufgebot. Coach Mike Yeo testet auf dem rechten Flügel des zweiten Blocks Charlie Coyle, welcher sich mit Niederreiter um einen Platz in der zweiten Angriffsformation streitet.

Auf der Gegenseite wird der MVP der letzten Saison Sidney Crosby sein erstes Spiel der Vorbereitungsphase spielen. Der kanadische Superstar musste bisher aufgrund einer noch nicht ausgestandenen Verletzung passen.

Lightning: Vermin und Richard in die AHL

Die Tampa Bay Lightning reduzieren ihr Kader um 28 Spieler. Dabei sind erwartungsgemäss auch die beiden Schweizer Joel Vermin und Tanner Richard zum AHL-Farmteam Syracuse Crunch geschickt worden.

Canadiens: Andrighetto übersteht Cut

Sven Andrighetto übersteht die Kaderreduktion der Montreal Canadiens um 25 Spieler. Davon wurden 17 Spieler ins AHL-Farmteam zu den Hamilton Bulldogs geschickt. Im Trainingscamp der Habs verbleiben somit noch 35 Spieler wovon bis zum Saisonstart noch drei Stürmer aus dem Kader gestrichen werden. Andrighettos Chancen steigen also, sich mit weiterhin guten Leistungen im Kader des Traditionsklubs festzubeissen.

Flames: Diaz mit starkem Spiel


Raphael Diaz kämpft weiterhin mit all seiner Macht für einen Vertrag bei den Calgary Flames. Im Testspiel gegen die Colorado Avalanche (ohne Berra) kam der Zuger als einziger Schweizer zum Einsatz und zeigte eine ansprechende Leistung.

Diaz erhielt insgesamt 22 Minuten und 29 Sekunden Eiszeit, wurde sowohl im Powerplay wie auch im Boxplay eingesetzt und liess sich beim 2:1 Gamewinner von Michael Ferland den zweiten Assist gutschreiben. Diaz schoss insgesamt fünf Mal aufs gegnerische Tor (Topwert bei den Flames) und verliess das Eis mit einer +2 Bilanz.

Leider ging der Zuger teilweise etwas übermotiviert ans Werk und wurde zwei Mal mit einer zwei Minuten Strafe bestraft. Die Ausschlüsse gegen den Schweizer blieben jedoch beide Male ohne Torfolge.

Devils: Mit zwei Brunner Assists zum Sieg


Auch Damien Brunner scheint langsam aber sicher in Form zu kommen. Der Schweizer steuert zum 3:1 Sieg seiner Devils gegen die Philadelphia Flyers (ohne Streit) zwei Assists im Powerplay bei und wurde zum zweit-besten Spieler der Partie gewählt. Der Ex-Zuger erhielt 16 Minuten Eiszeit (davon 6 im Powerplay), verliess das Eis mit einer ausgeglichenen Bilanz und musste im zweiten Drittel eine zwei Minuten Strafe für Hacken absitzen.

Mann des Abends war Scott Gomez. Der bald 35 jährige zweifache ehemalige Stanleycup Sieger, welcher sich noch für einen Vertrag bei den Devils aufdrängen möchte, erzielte zwei Tore. In der letzten Saison verbuchte der US-Amerikaner in 46 Spielen für die Florida Panthers insgesamt 12 Punkte.

Nach dem Spiel reduzierten die New Jersey Devils das Kader um 19 Spieler. Damien Brunner verbleibt erwartungsgemäss im Team.

Testspielresultate der Nacht

Anaheim Ducks - Los Angeles Kings 2:4

Colorado Avalanche - Calgary Flames 1:2
(Flames mit Diaz 1 Assist, ohne Bärtschi, Hiller)

New Jersey Devils - Philadelphia Flyers 3:1
(Devils mit Brunner 2 Assists, Flyers ohne Streit)

Toronto Maple Leafs - Buffalo Sabres 3:2

Montreal Canadiens - Washington Capitals 0:2
(Montreal ohne Andrighetto)

Edmonton Oilers - Chicago Blackhawks 0:5

Sonntag, 28. September 2014

Diaz und Bärtschi überstehen Cut

Die Calgary Flames haben ihr Kader auf 45 Spieler reduziert. Weiter dabei sind neben dem gesetzten Jonas Hiller auch Raphael Diaz und Sven Bärtschi. Allerdings werden bis zum Saisonstart noch zehn Verteidiger und 8 Stürmer aus dem Kader fallen. Für die beiden Schweizer ist also noch alles offen.

Wild: Nino Niederreiter mit Tor und Assist


In Minnesota testeten die Wild gegen die Jets aus Winnipeg. Nino Niederreiter erzielte beim 4:3 Sieg seiner Wild den ersten Testspieltreffer der Saison und konnte sich einen Assist gut schreiben lassen.

Der Bündner konnte in der Mitte des zweiten Drittels im Powerplay einen Abpraller aus dem Slot heraus ungestört ins leere Tor einschiessen. Zum Gamewinner von Jared Spurgeon (Ex-Langnau), fünf Minuten vor Schluss, lieferte Niederreiter den zweiten Assist.

Niederreiter erhielt gut 15 Minuten Eiszeit und verzeichnete eine -2 Bilanz, da er beim ersten und dritten Treffer bei numerischem Gleichstand auf dem Eis stand. Beim 3:3 Ausgleichstreffer von Grand Clitsome sah der Schweizer Internationale insofern nicht gut aus, als dass er den Schuss des Verteidigers der Jets von der blauen Linie nicht blocken konnte.

Einen auffälligen Abend erlebte Nikolaj Ehlers. Der Ex-Bieler und Sohn von Lausanne Trainer Heinz Ehlers bereitete den Führungstreffer der Jets auf wundersame Weise vor in dem er mit dem Puck am Stock durch das ganze gegnerische Zone hinter dem Tor durchfuhr und anschliessend einen perfekten öffnenden Pass spielte. Später im ersten Drittel holte der junge Däne dann Erik Haula, welcher der Abwehr der Jets entwischte unsanft von hinten von den Beinen, was zu einem Penalty und dem 2:1 Führungstreffer zu Gunsten der Wild führte. Ehlers erhielt 18 Minuten Eiszeit und beendete das Spiel mit einer +1 Bilanz.

Fiala vor NHL-Debut


Kevin Fiala reitet auf einer Erfolgswelle. Vieles deutet im Moment darauf hin, dass der Schweizer Internationale wenige Monate nach seinem Draft bereits in der NHL spielen wird.

Sein Team, die Nashville Predators trug in der Nacht auf heute zwei Testspiele gegen die Florida Panthers aus. Dabei wurde Fiala für das Team aufgeboten, welches grösstenteils auch das Kader der Mannschaft aus Tennessee im Laufe der Saison darstellen wird. Und Fiala wusste zu gefallen.

Er erhielt knapp 14 Minuten Eiszeit und war im 2. Drittel mit dem 2:1 Treffer für Nashville für den Gamewinner verantwortlich. Fiala, welcher auch im Power- und Boxplay zum Einsatz kam und im dritten Drittel eine Strafe für ein Hacken absitzen musste, wurde zum zweit besten Spieler des Abends gewählt.  Ebenfalls eingesetzt wurde Roman Josi, welcher mit 23 Minuten die meiste Eiszeit aller Spieler von Nashville verzeichnete. Der Berner verzeichnete vier Schüsse aufs Tor und verliess das Eis mit einer neutralen Bilanz.

Nach dem Spiel haben die Verantwortlichen von Nashville das Kader auf 28 Spieler zusammengestrichen. Insgesamt wurden 19 Spieler aus dem Trainingscamp der Predators gestrichen. Fiala gehört nicht dazu und hat somit gute Karten bei der Saisoneröffnung dabei zu sein.